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Bundestagskandidat Norbert Müller wirft seinen Hut in den Ring zur Wahl in den 19. Bundestag

20. März 2017

Der Ortsverband DIE LINKE Werder (Havel) hatte zu einer öffentlichen Veranstaltung mit Norbert Müller, dem Bundestagskandidaten der Linken für die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag am 24. September 2017, eingeladen. Der 31-jährige zog 2014 als Nachrücker für die jetzige Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg, Diana Golze, in den Bundestag. Er wird nun wieder für DIE LINKE im Wahlkreis 61 kandidieren. Zu dem Wahlkreis gehören die Landeshauptstadt Potsdam, Potsdam-Mittelmark und Teile Teltow Flämings.

Norbert Müller kommt aus Wriezen, ist in Strausberg aufgewachsen, studiert an der Universität in Potsdam Geschichte und Lebenskunde und hat in vielen politischen Funktionen Erfahrungen gesammelt und sich mit seinen verändernden Ideen und Aktivitäten bekannt gemacht. Ausführlich berichtete er an diesem Abend, was ihn in der Zeit seiner Abgeordnetentätigkeit als Sprecher für Kinder- und Jugendpolitik der Fraktion im Bundestag gelungen ist. Insbesondere setzte sich der jetzige Kinder- und Jugend-Parlamentarier für ein bundesweites Qualitätsgesetz für Kitas ein, von dem auch die Kitalandschaft im Wahlkreis 61 profitieren würde.

Das Thema Kinderarmut spielte an diesem Abend eine sehr große Rolle und er zeigte sein Unverständnis darüber, dass in dem reichen Deutschland - laut einer Studie der Kinder- und Jugendhilfe - jeder vierte Minderjährige ausgegrenzt oder von Armut bedroht wird. Startchancen in das Leben werden vererbt. Es wird weiterhin eines seiner Schwerpunktthemen für die kommende Bundestagswahl am 24. September, so der Bundespolitiker.

Zahlreiche weitere Themen wurden an diesem Abend in die Diskussion geworfen, die auch für Werder (Havel) zutreffend sind und Veränderungen bedürfen. Die Forderung nach mehr bezahlbaren Wohnungsbau steht mit an vorderster Stelle, die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur in der Region, der notwendig gewordene Kita- und Schulneu- bzw. -ausbau und vieles mehr sind Forderungen der Bürgerinnen und Bürger der Blütenstadt, da Werder und seine Ortsteile entgegen aller Prognosen enorm gewachsen sind.

Sehr besorgt äußerte sich eine Bürgerin über die heutigen überdimensionierten Ausgaben der Bundesrepublik für militärische Zwecke. Hier muss gegengesteuert werden, denn diese Mittel sind für sinnvolle, soziale Projekte einzusetzen. Die aktuelle Friedensinitiative der Linken in Potsdam-Mittelmark mit einer öffentlichen Forderung die Bundesrepublik an den UNO-Verhandlungstisch zum Verbot der Atomwaffen zu zwingen, wird auch in Werder (Havel) eine Rolle spielen.

Der Abend war viel zu kurz. In den zwei Stunden wurden viele Themen, die für ein gerechteres Leben stehen und einer Lösung bedürfen, angetippt. Norbert Müller hat sich nach Ansicht der Anwesenden ihr Vertrauen für die Kandidatur zum nächsten Bundestag erworben und sich mit seinen Leistungen als Parlamentarier qualifiziert, darüber waren sich an diesem Abend alle einig.

Renate Vehlow

 

 

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