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„Unmut in den den Havelauen“
Antwort auf den offenen Brief der Gewerbetreibenden

20. Januar 2015

Im Generalanzeiger vom 16.01.2015 ist auf Seite 19 unter der Überschrift „Unmut in den den Havelauen - politische Kompetenz stellen wir uns anders vor!“ ein offener Brief von Gewerbetreibenden und Investoren in den Havelauen abgedruckt. Dieser setzt sich mit einer Presseerklärung der Fraktion DIE LINKE der SVV Werder (Havel) zum Jahresende auseinander.

Auf den ersten Blick ein ganz normaler Vorgang. Auf den zweiten Blick wird es dann doch schon eigenartig, denn diese Presserklärung, die einigen regional erscheinenden Zeitungen übermittelt wurde, ist gar nicht veröffentlicht worden. Einzig in der PNN erschien ein redaktioneller Beitrag dazu. Also wird hier ein Bezug zu einer Erklärung hergestellt, die der Leser des Generalanzeigers gar nicht kennt bzw. die ihm nicht zur Kenntnis gegeben wurde.

Das Mindeste wäre ja gewesen, den Lesern des Generalanzeigers den Inhalt der Presseerklärung mitzuteilen und dann die dazu eingehenden Positionen zu veröffentlichen. Das entspricht dem Grundverständnis von solider Pressearbeit.

In dem veröffentlichten redaktionellen Artikel in der PNN wurde die Passage zu den Havelauen gar nicht kommentiert. Also worauf berufen sich die Unterzeichner dieser Erklärung?

Nun gibt es tatsächlich eine Passage, in der nicht bekannten Presseerklärung, die sich neben weiteren Punkten mit Entwicklungsfragen in den Havelauen beschäftigt. Hier greifen wir Probleme auf, die von den Bürgerinnen und Bürgern in den Havelauen an uns herangetragen wurden, die sie stören bzw. nicht in Ordnung sind. Mitglieder der Fraktion wohnen und arbeiten in den Havelauen, verfolgen täglich das Geschehen, sehen auch dass sich viel bewegt, aber auch die Problemfelder. Leider wird unsachlich und undifferenziert darauf eingegangen. Andere Dinge sind schlichtweg falsch.

Auf das größte Investitionsvorhaben in den Havelauen der Blütentherme wird in dem offenen Brief nicht eingegangen. Wohlweislich, denn das passt nicht in die so schöne Bilanz, die sich anhört als wäre Sie in den 1980er Jahren geschrieben worden. Alles gut, alles schön, keine Probleme.

Das ist vor allem deshalb interessant, da der Linken, wie so oft vorgeworfen wird, nicht mit Geld umgehen zu können. Nun fragen wir uns im Ernst, soll das ein Witz sein oder ist das wiedermal einfältige Propaganda. Auch durch ständige Wiederholung wird daraus keine Wahrheit. Da steht in den Havelauen die schlecht gemanagte und mit schlechten Verträgen ausgestattete Investruine, die Blütentherme, in die bisher über 18 Mio. Steuergelder geflossen sind ohne das eine Ende abzusehen ist. Dazu wird in dem offenen Brief kein einziges Wort verloren. Das passt nicht in diese schöne Bilanz, also klammert man es aus. Auch wenn man nicht über die Therme redet, kostet das Vorhaben der Stadt jeden Tag viel Geld.


Die Fraktion bietet den Unterzeichnern des offenen Briefes ein Gespräch für Montag, den 02. Februar 2015 um 19.00 Uhr im „Hotel zur Insel“, an.

 

Fraktion DIE LINKE
SVV Werder (Havel)

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Ein "zwischenzeitlich" entstandener Spielplatz in den Havelauen, am 30. Januar 2015
Da hat das "Lamentieren" der LINKEN doch etwas genutzt auch wenn der Platz noch nicht fertig ist, wie in dem offenen Brief suggeriert wird.