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"Friedensvorschläge der Partei DIE LINKE"

Der Ortsverband Werder (Havel) DIE LINKE lädt zur
öffentlichen
Mitgliederversammlung
am Dienstag, den 07. September,
um 19.00 Uhr
im "Hotel zur Insel" ein.
Gast der MV ist der außenpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, Wolfgang Gehrcke.
Er referiert über „Linke Friedenspolitik und kollektive Sicherheit“ sowie über weitere Fragen rund um die Bundespolitik.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.
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1. September, Adam-Kuckhoff-Platz, Kleinmachnow, 16 – 20 Uhr

Den Krieg beenden -
Bundeswehr raus aus Afghanistan.
DIE LINKE in der Region Kleinmachnow/Stahnsdorf/Teltow lädt gemeinsam mit der Zehlendorfer LINKEN zum Antikriegstag am 1. September zu einer Friedens- und Kulturveranstaltung auf den Kleinmachnower Adam-Kuckhoff-Platz. Dabei steht auch in diesem Jahr die Forderung nach einem Abzug deutscher Soldaten aus Afghanistan ganz oben auf dem Programm.
Der Namensgeber für den Platz auf der Berlin-Kleinmachnower Stadtgrenze wurde als Teil des Widerstands gegen das Naziregime 1942 verhaftet und zum Tode verurteilt. Die Nazis ermordeten ihn 1943 in der Haftanstalt Plötzensee.
So ist auch die Erinnerung an den Widerstandskämpfer Kuckhoff ein wichtiger Teil des Programms, wenn DIE LINKE in der Region im Südwesten Berlins ihr diesjähriges Friedensfest begeht. Hans Modrow, Ehrenvorsitzender der LINKEN und Ministerpräsident der DDR unmittelbar nach der Wende, und Inge Höger (MdB) werden zu diesem Anlass mit Rosemarie Kaersten vom Kreisvorstand der LINKEN Potsdam-Mittelmark über internationale Konflikte und Krieg und Frieden diskutieren.
Auf dem Kulturprogramm steht das Kleinmachnower Jazzensemble und der Liedermacher Harald Wandel. Der in Neubrandenburg lebende ehemalige DEFA-Schauspieler, der aus Kleinmachnow stammt, wird gemeinsam mit seiner Band auftreten. Höhepunkt wird aber unweigerlich das Kinder- und Jugendensemble SADAKO unter der Leitung von Michael Letz sein. Parallel zu den Darbietungen des Ensembles gibt es selbstverständlich auch Unterhaltung für die Kleinsten: Kinderschminken, malen und basteln, Hüpfburg und Fahrradparcour sorgen dafür, dass auch ihnen nicht langweilig wird.
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Ulrich Wangemann über Kritik am Großprojekt der Blütentherme in Werder
Märkische Allgemeine Zeitung, 23.08.2010:
Die Oppositionsfraktionen in Werders Stadtverordnetenversammlung beklagen im Zusammenhang mit dem geplanten Bau der Blütentherme mangelnde Transparenz. Recht haben sie, denn bei solchen Bauprojekten können Lokalpolitiker nicht vorsichtig genug sein. Die Rolle der Kritiker ist übrigens keine bequeme. Die Erfahrung zeigt, dass, wer Prestigeprojekte hinterfragt oder gar ihren Sinn anzweifelt, schnell als Nörgler hingestellt wird.
Im Fall der Blütentherme sind einige Fragen offen. Erstens: Braucht die Stadt einen solchen Badetempel, wo doch in ganz Ostdeutschland ähnliche Anlagen hochgezogen wurden, von denen sich viele überhaupt nicht rechnen? Die Thermenvielfalt ist mittlerweile ein Sinnbild für lokale Großmannssucht und Selbstüberschätzung. Zweitens: Wie soll die Therme sich in einem engen Wettbewerbsumfeld behaupten? Potsdam will ein neues Bad bauen, Ludwigsfelde hat eine funktionierende Therme, Brandenburg/Havel ein großes Spaßbad, Bad Belzig die Steintherme. Drittens: Will der Kreis zuschauen, wie die Blütentherme der angeschlagenen Steintherme den Todesstoß versetzt? Dies ist in einer offenen Diskussion zu klären, in der alle Fakten auf den Tisch gehören. Nur dann können Ortspolitiker kompetent entscheiden.
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Arbeitsgruppe arbeitet nicht öffentlich genug
MAZ, 23.08.2010:
WERDER - Ganze sieben Minuten dauerte die jüngste Sitzung des Hauptaussschusses in Werder. Dann waren sich die Ausschussmitglieder über den Haushaltsentwurf der Stadt sowie über die anderen Tagesordnungspunkte einig, die nun abschließend in der Stadtverordnetenversammlung am 26. August diskutiert werden sollen. Die Sondersitzung war von den Fraktionen der SPD und der Linken in der Juli-Sitzung des Hauptausschusses beantragt worden. Erst 14 Tage zuvor hatten die Stadtverordneten den Entwurf des ersten doppischen Haushaltes der Stadt Werder erhalten. Die Zeit dazwischen sei aber zu kurz gewesen, um sich eingehend mit dem Zahlenwerk zu beschäftigen, hatte Linke-Fraktionsvorsitzende Irina Günther den Antrag begründet. Deshalb seien noch einige offene Fragen zu beantworten.
Quelle, hier weiter lesen:
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11874767/60889/Linke-Fraktion-kritisiert-Haushaltsplan-Finanzen.html
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Der Ortsverband Werder (Havel) der LINKEN lädt ein zu einer Diskussion über Realitäten, Ideen und Vorschläge für die Stadt und ihre Ortsteile.

Schwerpunkte der Aussprache sollen Fragen der Bildung, der Daseinsfürsorge, des Erholungscharakters, aber auch Probleme der Wirtschaftsförderung und der ökologischen Wende sein.
Die Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Werderaner Stadtparlament, Irina Günther, wird dazu in einem einleitenden Beitrag auf einige Probleme aufmerksam machen und in der anschließenden Diskussion wird es darum gehen, Ideen zu entwickeln und Lösungsvorschläge zu unterbreiten.
Die Veranstaltung findet statt
am Montag, den 21. Juni 2010 um 19.00 Uhr
im "Hotel zur Insel".
Interessenten sind zur Diskussion herzlich eingeladen.
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Erste Auswertung der Ergebnisse der 1. Tagung des 2. Bundesparteitag der LINKEN

Der Ortsvorstand der Partei DIE LINKE lädt ein zu einer ersten Auswertung der Ergebnisse der 1. Tagung des 2. Bundesparteitag der LINKEN, der am 15. und 16. Mai 2010 in Rostock stattfinden wird. Dort werden turnusmäßig die Gremien der Partei DIE LINKE auf Bundesebene neu gewählt. Die Mitglieder und SymphatisantInnen werden informiert über Inhalte und Probleme des Rechenschaftsberichtes des Vorstandes und diskutieren u.a. über die Reden der Vorsitzenden der Partei DIE LINKE, den Änderungen der Bundessatzung der Partei DIE LINKE sowie weiteren Beschlussfassungen zur Umsetzung des in den vergangenen
Wochen durchgeführten Mitgliederentscheides sowie die Wahl des Parteivorstandes der Partei DIE LINKE.
Eine Information über Probleme aus der Stadtverordnetenversammlung sowie eine erste Wertung des Werderaner Baumblütenfestes nehmen Mitglieder
der Stadtfraktion vor.
Die Beratung findet statt am
Montag, den 17.05.2010 ab 19.00 Uhr im „Hotel zur Insel“.
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Mit der Niederlegung von Gebinden am sowjetischen Ehrenfriedhof und der Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus auf dem Neuen Friedhof an der Kemnitzer Straße in Werder (Havel) gedenken Mitglieder und Symphatisanten des Ortsverbandes der Partei DIE LINKE Werder (Havel) des 65. Jahrestages der Befreiung vom Hitlerfaschismus.
Ganz im Sinne der Rede Richard von Weizsäckers vom 8. Mai 1985 - „Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung. Er hat uns alle befreit von dem menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.“ - werden die Teilnehmer mit dem ehrenden Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus mit einer Schweigeminute ein Zeichen dafür setzen, nie wieder zuzulassen, dass sich das grausamste Kapitel deutscher Geschichte wiederholt, dass Neonazis auch in der Stadt Werder (Havel) weiterhin keine Chance haben werden.
Die Gedenkveranstaltung beginnt am 8. Mai um 10.00 Uhr auf dem Neuen Friedhof. Bürgerinnen und Bürger der Stadt können sich an dieser Gedenkveranstaltung selbstverständlich beteiligen.
HISTORISCHE KOMMISSION: DEN 8. MAI 1945 ALS BEFREIUNG BEGREIFEN
STEFAN DOERNBERG IM INTERVIEW: DER WICHTIGSTE TAG
VERANSTALTUNG: DER 8. MAI AUF DEM ROSA-LUXEMBURG-PLATZ IN BERLIN
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DIE LINKE Werder (Havel) und Kloster Lehnin laden in diesem Jahr zum Blütenfest auf dem "Obsthof Deutscher", Ortsteil Plötzin, Plötziner Chaussee 6a, ein.
Wir treffen uns am Sonntag, den 25. April 2010 ab 14.30 Uhr bei Kaffe, Kuchen, Obstwein, Leckerem vom Grill und lustiger Musik.
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Osterwanderung auf der Kyritz-Ruppiner Heide

Deutschland muss den Kriegsdienst verweigern. Die Bundeswehr muss aus Afghanistan abgezogen werden. Der Krieg in Afghanistan ist politisch falsch, moralisch verwerflich und kostet Tag um Tag viele Menschen Leben und Gesundheit. Der Krieg in Afghanistan unterscheidet nicht zwischen Zivilisten und Militanten. Der Krieg in Afghanistan ist völkerrechtswidrig. Auch Ostern muss der Bundesregierung von vielen Menschen gesagt werden: Wir sagen Nein zu eurem Krieg!
Viele Menschen werden zu Ostern auch den USA sagen: Zieht eure Atomwaffen aus Deutschland ab und verschrottet sie!
Deutschland atomwaffenfrei und keine deutschen Soldaten in den Kriegen der Welt – dafür streitet auch DIE LINKE.
Am kommenden Ostersonntag, dem 4. April 2010, findet ein von der Bürgerinitiative "Freie Heide" organisierter Osterspaziergang statt. Alle Interessenten treffen sich um 14 Uhr an der Mahnsäule Schweinrich.
Damit findet zum ersten Mal eine offiziell genehmigte Osterwanderung über das Gelände des ehemaligen Truppenübungsplatzes statt. Erst im Jahr 2009 wurde die militärische Nutzung dieses Gebietes aufgegeben. Dieser Entscheidung ging ein 17-jähriger Streit zwischen dem Bundesverteidigungsministerium auf der einen und den Regierungen und Landtagen der Bundesländer Brandenburg und Mecklenburg Vorpommern, sowie der Bürgerinitiative "Freie Heide" auf der anderen Seite, voraus.
Sonntag, 04.04.2010 Schweinrich: Osterwanderung "Von der Kyritz-Ruppiner Heide soll Frieden ausgehen!"
Start: 14 Uhr, Mahnsäule Schweinrich, auf das ehem. Bombodrom-Gelände,
VA: Unternehmervereinigung Pro Heide, Aktionsgemeinschaft Freier Himmel, Friedensinitiative Kyritz-Ruppiner Heide, Bündnis Rosa Heide, Sichelschmiede-Werkstatt für Friedensarbeit in der Kyritz-Ruppiner Heide
Kontakt: Friedensinitiative Kyritz-Ruppiner Heide
E-Mail: eckehardy@gmx.de
Internet: http://www.friedensinitiative-kyritz-ruppiner-heide.de/ostern.htm
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So titeln die Potsdamer Neuesten Nachrichten
siehe: http://www.pnn.de/pm/274645/
Hier das Ergebnis der Bürgermeisterwahl in Werder (Havel):
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Generalanzeiger Nr. 9/10 2010, Seite 11
Anzeigentext Die Linke, Die Grünen und SPD für Bürgermeisterkandidat Peter Kames
(Überschrift anklicken)
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Das dargestellte Eigenlob ist überflüssig wie ein Kropf. Die erfolgreiche Entwicklung in Werder hat viele Väter und Mütter – es ist nicht nur das Verdienst des jetzigen Bürgermeisters.
Die positive Finanzlage - hat vor allem etwas mit der Lage der Stadt im "Speckgürtel" und dem Zuzug wohlhabender Bürger und der Nachfrage als Wohnstandort zu tun. Wir begrüßen die insgesamt positive Entwicklung der Region in und um Werder, sehen aber in der Orientierung auf Prestigeobjekte eine große Gefahr. Eine Ausrichtung der Politik auf spektakuläre und teure Vorhaben widerspricht nach unserer Auffassung den gemeinwohlorientierten, sozial ausgerichteten und wirtschaftlichen Gemeinschaftszielen, die eine Kommune haben sollte.
Wir erachten eine soziale Ausrichtung, orientiert an sozialer Gerechtigkeit als äußerst notwendig und fordern, dass sich der von den Bürgerinnen und Bürgern neu zu wählende Bürgermeister stärker dafür engagiert und vor allem spürbar etwas gegen K<//span>inderarmut unternimmt. Dass Kinderarmut auch in Werder ein nicht geringes Problem ist, zeigen die ca. 300 Kinder, für die eine unterstützte tägliche warme Mahlzeit dringend notwendig wäre. Klare Aussagen zu Maßnahmen für mehr soziale Gerechtigkeit vermissen wir im Wahlprogramm des Bürgermeisterkandidaten Werner Große.
Dem Zitat, veröffentlicht in der Presse „gegen niedrige Mindestbeiträge für Eltern polterte Werner Große“ hat er bisher auch nicht widersprochen. Fühlt er sich in Gesellschaft eines Herrn Westerwelle wirklich politisch wohl?
Soziale Gerechtigkeit bedeutet aktuell, die Elternbeiträge für KiTa und Hort der Leistungsfähigkeit der Beitragsverpflichteten anzupassen. Es stellt einen krassen Widerspruch dar, wenn sich Werder als im Vergleich zu anderen Kommunen finanziell gut aufgestellte Stadt, die höchsten Beiträge für Krippen und KiTa-Kinder verlangt. Hier Änderung zu schaffen, das ist eine dringende Forderung der Linken an den neuen Bürgermeister.
Hier treffen sich Sozial- und Bildungspolitik. Nur wer den Kindern auch aus sozial schwachen Familien gute Chancen für ihre Ausbildung bietet – und dazu gehört besonders für sie der Besuch einer Kindertagesstätte - bietet ihnen eine Chance, dem Teufelskreis aus Armut und schlechter Bildung zu entgehen.
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DIE LINKE erklärt zur Kandidatur des Bürgermeisterkandidaten Peter Kames:

DIE LINKE unterstützt die Kandidatur des Bürgermeisterkandidaten, Peter Kames, anlässlich der Bürgermeisterwahl am 14. März 2010 in Werder (Havel).
Wir haben Peter Kames in den letzten Jahren als einen innovativen, kompetenten und sachlichen stellvertretenden Ortsvorsteher im Ortsbeirat Glindow und als sachkundigen Bürger im Ausschuss für Wirtschaft und Finanzen der Stadtverordnetenversammlung Werder (Havel), erlebt.
Überzeugend legte er vor den Mitgliedern der Linken seine konkreten Vorstellungen für ein sozial, gerechteres und demokratisches Werder dar. Mit seinen klaren Worten und seiner Persönlichkeit überzeugte er die Mitglieder des Ortsverbandes DIE LINKE.
Wir sind der Meinung, dass er über Parteigrenzen hinweg, bürgernahe Politik zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger in der Region entwickeln kann. Seine Erfahrungen in der Kommunalpolitik und besonders auf den Gebieten der Wirtschaft- und Finanzpolitik sprechen für ihn.
Wir unterstützen das erarbeitete Wahlprogramm, denn die Ziele der Linken spiegeln sich insgesamt in den einzelnen Schwerpunkten des Programms wieder.
Ein besonderes Gewicht legen wir dabei auf den weiteren Ausbau einer bürgernahen Verwaltung und die Einbeziehung aller politischen und gesellschaftlichen Gremien. Dazu gehört eine neue demokratische Streitkultur, die die Achtung der Argumente aller, auch politisch Andersdenkender zum Inhalt hat. Hier hat Werder in den kommunalen Gremien einen echten Nachholbedarf.
Große Beachtung findet im Programm die soziale Gerechtigkeit und der Kampf gegen Kinderarmut. Unser langes Ringen um kostenloses Schul- und Kitaessen für sozial bedürftige Kinder findet in diesem Programm seinen Niederschlag.
Die Linke in Werder ruft deshalb dazu auf, den Wahlkampf des Kandidaten Peter Kames zu unterstützen und ihm am 14.März die Stimme zu geben.
Renate Vehlow
Ortsvorsitzende
DIE LINKE Werder/Havel
Bürgermeisterkandidat Peter Kames stellt sich vor:
- hier klicken -
Peter Kames: "Wofür ich stehe, wie ich mein Amt führen wil"
- hier klicken -
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Zum Verlauf des 13. Februar in Dresden erklärt der Vorsitzende der sächsischen LINKEN, Rico Gebhardt:

"Das Ziel wurde erreicht, die Nazis wurden gestoppt! Mehrere Tausend Gegendemonstranten in Dresden haben sich heute in Dresden den Nazis friedlich entgegengestellt, sodass die Nazis nicht marschieren konnten.
Dass das Ziel kulturvoll erreicht wurde, weckt die Hoffnung, dass auch in Dresden gelingen kann, was vorher in Leipzig und Jena gelang.
Dazu haben alle Aktionen beigetragen, von der Menschenkette auf der Altstadtseite bis zur öffentlichen Fraktionssitzung der Linksfraktionen gemeinsam mit zahlreichen Bundes- und Landtagsabgeordneten. Wir bedanken uns bei allen Dresdnerinnen und Dresdnern, genau wie bei den Zahllosen, die nach Dresden gekommen sind, um den Nazis das Marschieren zu vereiteln."
Fotos: Impressionen vom Blockadeplatz Hansastraße am Bahnhof Neustadt
Fotos: Impressionen vom Albertplatz (extern)
Die folgende Zusammenstellung folgt den Veröffentlichungen des Bündnis „Dresden nazifrei“ in chronologicher Reihenfolge.
Am Schluss findet Ihr noch einmal den Text des erfolgreichen Blockadekonsenses sowie den Aufruf, sich als BlockadetrainerIn ausbilden zu lassen:
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Während das Ende des Nationalsozialismus nahte, starben auf den Todesmärschen Tausende von KZ-Gefangene. Als die Rote Armee in den letzten Kriegsmonaten anrückte, wurden viele KZ-Häftlinge von den Nazis ins westliche Reich verlegt.
Unzählige starben dabei.
Dazu der Artikel im Neuen Deutschland hier
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DIE LINKE in Werder (Havel) hat turnusgemäß ihren neuen Ortsvorstand gewählt. Die Bilanz, die die Vorsitzende des bisherigen Ortsvorstandes, Renate Vehlow, ziehen konnte, war sehr umfangreich. Viele Aktionen organisierte der Ortsverband, die auch das öffentliche Interesse vieler Werderaner Bürger weckten, wie z. B. das „Alternative Blütenfest“ auf dem Obsthof Hans Eckert, die Aktion gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr anlässlich des Weltfriedenstages am
1. September vor der Bundeswehrauslandszentrale in Geltow, das am 5. September durchgeführte Kinderfest am Werderaner Hamburger Ring und der Besuch der Fraktionsvorsitzenden der LINKEN im Brandenburger Landtag, Kerstin Kaiser, in der Region, der verbunden war mit zahlreichen Gesprächen mit Obstbauern, Kleinunternehmern und weiteren Bürgern der Stadt.
In seinen Ausführungen zu Problemen der neuen Brandenburger Koalitionspolitik hob der Landtagsabgeordnete Dr. Andreas Bernig insbesondere hervor, dass die Linken in der Regierungskoalition erkennbar bleiben müssen. Die Kompromisse, die die Brandenburger Linken eingegangen sind, führten zu spannenden Diskussionen auf der Versammlung. Der Grundtenor war: Die LINKE gibt linke Parteipolitik mit der gezeigten Kompromissbereitschaft nicht auf.
Kommunalpolitisch will der Ortsverband aktiv und konstruktiv mithelfen, dass die Stadt Werder ihre Stärken weiter ausbaut. Werder soll zu einem attraktiven Wohn- und Erholungsort vor der Metropole Berlin/Potsdam entwickelt werden.
Man soll von Werder (Havel) als eine soziale Stadt – in der gute Bildung für alle kein leeres Lippenbekenntnis ist – mit echter Familienfreundlichkeit reden können.
Die LINKE streitet weiter für kostenloses, zunächst verbilligtes Schulessen für sozial bedürftige Kinder in Kita und in allen Schulen und später für alle.
Eine verbesserte soziale Daseinsvorsorge mit bezahlbaren Wohnungen für junge Familien und sozial schwache und für Senioren stehen im Blickpunkt.Darüberhinaus geht es um die noch vorhandenen Kinderfreizeitanlagen wie Petzow, Töplitz, Zernsee – je nach Eigentum und Trägerschaft. Sie zu erhalten und zeitgemäß zu modernisieren ist von großer Bedeutung.
Die bessere Gestaltung des Umfeldes am Werderaner Bahnhof als Tor von und zum Havelland wurde als Ziel formuliert.
Das sind nur einige wenige ausgewählte kommunalpolitsche Schwerpunkte.
Der Ortsverband wählte auf der Versammlung seinen neuen Ortsvorstand.
Einstimmig wiedergewählt als Vorsitzende wurde Renate Vehlow aus Glindow. Ebenfalls in den Vorstand wiedergewählt wurden Gabriele Krasert und Karl-Heinz Zeihe aus Werder (Havel). Neu in den Vorstand kamen Gilda Hinze und Hans-Hartwig Lau aus Werder (Havel). Nicht wieder zur Wahl angetreten sind Sylvia Wagner und Hans Eckert. Ihnen wurde für ihre aktive Vorstandsarbeit herzlichst gedankt.
Renate Vehlow
Ortsvorsitzende
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der außerordentliche Landesparteitag der Brandenburger LINKEN hat dem Koalitionsvertrag mit der SPD am gestrigen Abend mit großer Mehrheit (124 Ja, 15 Nein und 5 Enthaltungen) zugestimmt.
Darüber hinaus beschloss der Parteitag mehrheitlich drei inhaltliche Positionen und einen Handlungsauftrag:
Ø Beschluss Energiewende gemeinsam herbeiführen
Ø Beschluss Vertrag von Lissabon
Ø Beschluss gegen Stellenabbau im Öffentlichen Dienst
Ausführliche Infos gibt es außerdem auf unserer Homepage unter www.dielinke-brandenburg.de
Tagungshaus "BlauArt", Hermannswerder 23
Der Landesvorstand führt zur Vorstellung des Koalitionsvertrages mit der SPD im Land vier Regionalkonferenzen durch. Die heutige Reginalkonferenz ist für die Kreisverbande Potsdam, Havelland, BRB, TF, PM.
Auf diesen Konferenzen wird der Koalitionsvertrag vorgestellt, die Verhandlungsgruppe informiert über die Verhandlungswege, Kompromisse und Erfolge. Als nächster Schritt ist die Beschlussfassung auf einem Landesparteitag am 04. November in Strausberg geplant
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Der Ortsverband DIE Linke aus Werder äußert sich über die gestrige Aufstellung desrestaurierten Feldsteins mit der Inschrift „Unseren im Weltkrieg gefallenen Helden“ im Ortsteil Kemnitz.
Frau Funck (CDU) will in Kemnitz aus der Geschichte lernen. Ihr vehementes Eintreten für die Aufstellung eines alten Gedenksteines und ihre Äußerungen dabei machen uns da aber wenig Hoffnung.
Deutsche Soldaten waren in den beiden Weltkriegen vorwiegend Opfer verbrecherischer Politik und vielfach auch Täter.
Wer heute noch den Begriff „Helden“ dafür verwendet, hat die Lehren aus dem Verlauf des 20. Jahrhunderts nicht verstanden.
Und aktuell sollten wir uns vor einer ähnlichen Fehleinschätzung hüten: Auch in Afghanistan werden deutsche Soldaten wieder Opfer einer verfehlten, ja falschen Politik. Und sie stehen in der Gefahr, Täter an unschuldigen Zivilisten zu werden.
Die Werderaner CDU, verstärkt durch Frau Dr. Funck, setzt sich leider nicht nur für die Aufstellung alte Kriegerdenkmäler mit historisch verfehlten Inschriften ein und rühmt sich dessen laut. Diese falschen Töne sollten die Bürger wachsam werden lassen, denn es ist keine einmalige Entgleisung.
Beim Besuch des Verteidigungsministers Jung vor einigen Wochen bei der CDU in Werder wurde dieser von der Mehrheit heftig dafür kritisiert, dass er endlich der Bevölkerung im Norden Brandenburgs nachgab und die Bundeswehr auf das Bombodrom in der Kyritzer Heide verzichtet. Die CDU will das Bombodrom. Und sie riefen nach mehr deutschen Soldaten und Waffen für Afghanistan.
Was als „schlichte Traditionspflege“ daher kommt, mündet aktuell in eine fragwürdige und schädliche Politik, die in der Bevölkerung zu recht keine Mehrheit hat.
Gott sei Dank war nicht zu erfahren, ob die Herren – es waren vorwiegend Männer - bei der besagten CDU-Veranstaltung, etwa als Ersatz nach einem Bombodrom für die Glindower Platte gerufen haben.
Renate Verhlow
Ortsvors. DIE LINKE Werder (H.)
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Andreas Bernig rügt die Aufstellung eines Steins für Weltkriegsgefallene

In Kemnitz, einem Ortsteil der brandenburgischen Stadt Werder/Havel, sollte gestern Abend ein Gedenkstein für die gefallenen »Helden« des Ersten Weltkriegs wieder eingeweiht werden. Herr Bernig, Sie sind in der Landtagsfraktion der Linkspartei Sprecher für das Tolerante Brandenburg. Kemnitz gehört zu dem Wahlkreis, in dem Sie vor fünf Jahren für den Landtag kandidiert haben und in dem Sie jetzt erneut antreten. Was ist da los in Kemnitz?
hier der Wortlaut des Interviews
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Am 12. September war Kerstin Kaiser, Spitzenkandidatin der Partei DIE LINKE für die Landtagswahl am 27. September, im Rahmen ihrer „Kaiser-Tour“ in, Groß Kreutz und Werder (Havel).
Sie traf sich mit Obstbauern auf dem Frischemarkt in Werder, besuchte das Sanddornfest in Petzow und führte dort ein Gespräch mit der Unternehmerin des Jahres 2007/2008, Christine Berger.
Am Nachmittag stand sie in Groß Kreutz den Bürgern des Ortes zu Gesprächen an einem Infostand zur Verfügung.
Höhepunkt und Abschluss des Tages bildete das Konzert mit „Kerstin Kaiser und KO“ in der Galerie Dänicke in der Eisenbahnstraße 33 in Werder (Havel). Das Programm trägt den Titel „Der rote Mohn“ und verbindet zwei Leidenschaften der Spitzenkandidatin der Brandenburger LINKEN: Musik und Politik zu machen! „ Weil ich nicht nur Liedern, sondern auch jenen eine Stimme geben will, die allein kein Gehör finden“, so hat sie das auf dem Cover der Begleit-CD formuliert.
Ihre Lieder gingen unter die Haut.
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(Fotogalerie: Überschrift anklicken!)

Rund 30 Menschen haben sich am heutigen Vormittag an einer Mahnwache vor dem Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Geltow beteiligt. Sie protestierten damit gegen den Krieg in Afghanistan und forderten erneut den Abzug der deutschen Soldaten. Auf einem Transparent erinnerten sie zugleich mit den Slogan “ … dass nie wieder eine Mutter ihren Sohn beweint!” an den Kriegsbeginn vor genau 70 Jahren, am 1. September 1939.
Der Landesvorsitzende Thomas Nord mahnte die deutschen Soldaten:“Dieser Krieg in Afghanistan ist völkerrechtswidrig. Daran darf sich Deutschland nicht beteiligen. Die Bundeswehr ist eine Verteidigungsarmee und Deutschland wird eben nicht am Hindukusch verteidigt.“ DIE LINKE forderte mit ihrer Mahnwache, für Afghanistan eine politische Lösung zu suchen. Zivile Hilfe ist gefragt. Das ist es, was der 70. Jahrestag des Kriegsbeginns, der 1.September 2009, uns lehrt.

Was das Zweirad- und Technikmuseum Werder wieder am vergangenen Wochenende auf dem diesjährigen Museumsfest am Mielezentrum auf die Beine stellte, war schon sehr beeindruckend. Der Landtagsabgeordnete Dr. Andreas Bernig informierte sich während des bunten Festbesuches auch gleich über die aktuelle Situation des Zweirad- und Technikmuseums und suchte das Gespräch mit der Museumsleiterin, Frau Jordan. Voller Eifer schilderte die Leiterin dem Landtagsabgeordneten die Entwicklung des Museums und sprach über die Höhen und Tiefen ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit seit 1990. Großes Lob erhielt ihre Familie, die auch an diesem Tage an ihrer Seite stand und sie tatkräftig bei der Bewältigung der großen Besucherzahl aktiv unterstützte. In ihren Ausführungen betonte sie vor allem, dass das Museum durch die Firmen der Region große Unterstützung erhält, aber auch, dass einige Firmensponsoren weggebrochen sind. Ein weiteres Problem beschäftigt sie gegenwärtig sehr. Wünschenswert wäre, wenn die Touristenbusse, die in Werder Station machten, in ihre Planung das nicht im Werderzentrum liegende Museum, mit aufnehmen könnten. Sie hob hervor, dass der Verein auf die Einnahmen der Besucher angewiesen sei, weil er sich darüber finanzieren muss. Vielleicht kann dieser geäußerte Wunsch in Zukunft stärkere Berücksichtigung finden. Voller Lobes über die engagierte ehrenamtliche Arbeit der Leiterin und des Vereins überreichte der Landtagsabgeordnete eine Spende, die mit sehr großer Freude entgegengenommen wurde. Dafür erhielt Dr. Bernig aus den Händen der Museumsleiterin Aktien ausgehändigt. Zum Schluss war eine sehr vertraute Atmosphäre entstanden, die Dr. Bernig bewog, zu sagen: „Mach weiter so, Rosi.“
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am Montag, den 20. Juli um 19.00 Uhr im "Hotel Zur Insel".
Thema:
Aktivitäten unseres Ortsverbandes im Landtags- und Bundestagswahlkampf. Unsere Direktkandidat für die Landtagswahl, Dr. Andres Bernig, wird die Wahlkampfstrategie und die inhaltlichen Aspekte des Wahlkampfes für die anschließende Diskussion in Auswertung des Landesparteitages darlegen.
Unser Landesvorsitzender DIE LINKE Brandenburg, Thomas Nord, hat seine Teilnahme für unsere Mitgliederversammlung zugesagt.
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Heute wurde das Wahlquartier der LINKEN Brandenburg eröffnet. Im Großraumbüro im Potsdamer Hauptbahnhof laufen alle Fäden der Landtags-, Bundestags- und Bürgermeisterwahlkampagnen zusammen.
Hier kann man mit den Kampagnenmachern ins Gespräch kommen, Veranstaltungen besuchen oder sich beraten lassen. In den nächsten Wochen werden tausende Menschen täglich am Wahlquartier vorbeilaufen - und viele von ihnen werden hoffentlich die Gelegenheit nutzen, sich über die Politik der LINKEN zu informieren. Zur Eröffnung wurde den Spitzenkandidatinnen Kerstin Kaiser und Dagmar Enkelmann der symbolische Schlüssel zum Wahlquartier übergeben. Danach war Zeit für Gespräche und den Blick hinter die Kulissen.


Die Bundeswehr verzichtet auf das Bombodrom in der Kyritz-Ruppiner Heide.

17 Jahre Widerstand haben sich gelohnt!
Der Verzicht der Bundeswehr auf das Bombodrom ist ein Sieg für die außerparlamentarische Opposition, für die Bürgerinnen und Bürger in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. DIE LINKE hat immer an der Seite der Bombodrom-Gegner gestanden und ihre Proteste unterstützt.
Diese Entscheidung war längst überfällig und sie ist für uns alle ein Grund zur Freude.
Die HEIDE ist FREI !
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Im Rahmen der Sommertour der Landesgruppe Brandenburg der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag besuchten das Mitglied des Bundestages Diana Golze und der Landtagsabgeordnete Dr. Andreas Bernig das Kindererholungszentrum in Petzow. Das Erholungszentrum auf der grünen Insel stellt sich für die Kinder wirklich als ein Paradies dar, davon überzeugten sich die Abgeordneten vor Ort. Seit 16 Jahren hält das Freizeitzentrum für 450 Kinder und Jugendliche aus allen Bundesländern, aber auch für internationale Gäste, ein sehr lebendiges, vielseitiges und interessantes Freizeitangebot bereit. Es war nicht immer einfach für die Betreiber der Einrichtung, mit den in den vergangenen Jahren auftretenden Problemen fertig zu werden. Sie haben es trotzdem geschafft. Darauf sind sie sehr stolz, so Gunter Schinke, Leiter der Einrichtung. In den letzten Jahren ist aber eine rückläufige Besucherzahl zu verzeichnen. Waren es vor Jahren noch 50.000 Kinder, die die Einrichtung besuchten, so sind es jetzt nur noch 30.000. Diese rückläufige Tendenz ist dem Umstand geschuldet, dass sich der Standard der Einrichtung in den letzten Jahren nicht wesentlich verändert hat. Die Einrichtung muss unbedingt an Attraktivität gewinnen. Hier müssen Investitionen getätigt werden, vor allem für die Umgestaltung der Unterkünfte. Dafür braucht die Einrichtung Geld. Die Kinder, die sich in der Einrichtung aufhalten, spüren von diesen Problemen nichts. Viele kommen sogar öfter nach Petzow, „... weil es hier so schön ist“, bemerkte ein Mädchen, das schon mehrmals diese Einrichtung besucht hat. Den Mädchen und Jungen, die Diana Golze und Dr. Bernig am Nachmittag während einer Bastelstunde mit Naturmaterialien besuchten, war es anzusehen, dass sie viel Spaß dabei hatten. Im Ergebnis dieses Besuches werden beide Abgeordnete in ihrem Verantwortungsbereich aktiv werden, um Möglichkeiten zur Unterstützung bei der Sanierung der Einrichtung aus dem Aktionsplan Kinder- und Jugendhilfe zu prüfen. Renate Vehlow Ortsvors. DIE LINKE Werder (H.)
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Werder (Havel) wurde am 25. Mai zusammen mit 93 weiteren Kommunen ausgezeichnet
Die Bewerbung der Stadt als „Ort der Vielfalt“ geht auf einen Antrag der Linken zurück, der im Stadtparlament einstimmig befürwortet wurde:
Die Stadtverordnetenversammlung
erklärt sich mit ihrer Unterstützung „bereit, einen aktiven Beitrag zur Stärkung von Vielfalt, Toleranz und Demokratie und zur Bekämpfung von Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus zu leisten.
Leitziele ihres Handelns sind dabei:
• das Einstehen für und die Förderung von demokratischen Werten und Toleranz;
• die Förderung von sozialem Engagement;
• das entschlossene Handeln gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und damit zusammenhängende Gewalt;
• die Vernetzung und Zusammenarbeit mit den demokratischen Kräften vor Ort;
• die soziale und emotionale Stärkung junger Menschen mit dem Ziel, sie gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus zu wappnen.“
Die Linke in Werder (Havel) wird auch weiterhin alle mit dieser Kampagne verbundenen Aktivitäten unterstützen und damit die zivilgesellschaftlichen Initiativen für Vielfalt, Toleranz und Demokratie fördern.

Kandidat zum Europaparlament Helmut Scholz (Die Linke)

Helmut Scholz (Zeuthen), Kandidat der Linken für die Wahlen zum Europaparlament am 7. Juni 2009, im angeregten Gespräch mit der Kirschkönigin aus Glindow, Franziska Meißner, und der Sonnenblumenkönigin aus Phöben, Claudia Müller.
Potsdam, 4. Mai 2009: Die Brandenburger LINKE hat unter der Adresse www.brandenburg-waehlt-bisky.de ihre Homepage zur Europawahl frei geschaltet.
Dazu erklärt der Landesvorsitzende und Wahlkampfleiter Thomas Nord:
Mit dem Freischalten unserer Wahl-Homepage startet die zweite Phase unserer Vorwahlkampagne zur Europawahl. Wir setzten im Europawahlkampf auf die Bekanntheit und Beliebtheit unseres Spitzenkandidaten Lothar Bisky. Deshalb halten wir für Internetnutzer unter der Adresse www.brandenburg-waehlt-bisky.de ein umfangreiches Angebot rund um die Europawahl und unsere europapolischen Standpunkte bereit.
Einen weiteren Schwerpunkt des Internetauftritts bildet unsere Kampagne zur Briefwahl. Damit sollen vor allem jüngere User auf die unkomplizierte Möglichkeit der Briefwahl aufmerksam gemacht werden. Denn schon jetzt ist die Briefwahl möglich! Entweder durch einen Antrag auf einen Wahlschein bei der Heimatgemeinde, mit der Wahlbenachrichtigungskarte oder mit einem Formular unter www.wahlen.brandenburg.de.
Begeleitet wird die neue Homepage durch ein Wahlportal, dass bereits jetzt eine Vorschau auf de Landtags- und Bundestagwahl im September erlaubt. Außerdem bietet DIE LINKE zahlreiche Möglichkeiten, sich interaktiv mit der Partei in Verbindung zu setzen. So wurde kürzlich unter der Adresse www.linksaktiv.de eine Online Community im Netz gegründet.

Baumblütenkönigin und Ministerpräsidentin in spe besuchen das "13. alternative Baumblüenfest"
Am Sonnabend, den 2. Mai, fand in Werder das „13. alternative Baumblütenfest“ der Linken auf dem Obsthof Hans Eckert statt. Wieder mit viel Sonnenschein und guter Laune - mit kulinarischen, musikalischen und tänzerischen Leckerbissen und natürlichen verschiedenen Sorten Obstwein sowie Kirschbier.
Hohen und sogar majestätischen Besuch gab es bei den Linken: Kerstin Kaiser, Ministerpräsidentin in spe und die Baumblütenkönigin 2009, Maria Lemke, kosteten den Obstwein von Hans Eckert.
Über den Besuch der Königin freuten sich auch die Gäste aus Frankreich und Nordafrika: Die Delegation der Kommunistischen Partei Frankreichs, Sektion Gonfreville l’Orcher, Normandie, unter der Leitung von Christian Gratigny sowie Jamal Zakari (2.v.r.), der Vertreter der Frente Polisario in Deutschland.
Eine politische Runde mit Kerstin Kaiser ließ keinen Zweifel aufkommen, dass es in diesem Jahr um die Wahl der Linken geht.
Die diesjährige Quizfrage nach der Besucherzahl des Baumblütenfestes am ersten Wochenende wurde von 17 Gästen richtig beantwortet. Das Los ermittelte die drei lachenden Gewinner Kathrin Menz, Romy Schneider und Rainer Melzer.
Ein rundum gelungenes alternatives Baumblütenfest nach traditioneller Art ohne Rummel. Hier machte das Feiern richtig Spaß.
31.03.2009:
„Wir haben die Nase voll von den Politikern. Die Menschen müssen mehr auf die Straße gehen und gegen diese unsoziale Politik demonstrieren.“ Diese Äußerungen bekamen wir von den Bürgerinnen und Bürgern zu hören, die am 31. März morgens vor der MAIA mit uns bei der ersten Schutzschirmaktion der Linken in Werder (H.) Gespräche führten
Diese Aktion stand unter dem Motto: „Wir brauchen einen Schutzschirm für die Menschen, statt weitere Milliardenschutzschirme für Banken und Fondsmanager.“ Rettungsaktionen für Banken und Spekulanten werden zahlreich gestartet und hunderte von Milliarden ausgegeben, während die Zahl der Menschen, denen man die Löhne kürzt, die arbeitslos werden, auf Kurzarbeit gesetzt und in Hartz IV gedrückt werden, von Tag zu Tag wächst. Dagegen müssen wir uns wehren. Andere Länder machen uns das vor, so wie es die Menschen in Frankreich schon viel mehr tun, kam oftmals als Meinung herüber.
Von einem sehr jungen Bürger wurde sogar sehr drastisch die Forderung erhoben zuzuschlagen. Das ist aber nicht unser Weg. Das machten wir sofort deutlich. Die Menschen sind wütend, verzweifelt, einige mutlos. Ein Bürger beschwerte sich über die sehr unfreundliche Betreuung durch eine Mitarbeiterin der MAIA in Werder.
Ein Rentner sprach sehr ausführlich über seine familiären Sorgen. Vor allem, dass seine Rente dadurch gekürzt wurde, weil seine Frau ALG II-Empfängerin wurde und seine Rente gegengerechnet wird. Sie haben jetzt nur noch ca. 370,- Euro für ihren Lebensunterhalt und „Schmalhans ist Küchenmeister“. Hartz IV hat seiner Meinung nach immense Verschlechterungen gebracht. Auch Dinge, die in Werder nicht so funktionieren, wurden von ihm kritisch angesprochen. Er war vor seinem Rentnerbeginn selbständig. So äußerte er sich sehr verärgert über die vielen bürokratischen Hürden, mit denen sich Selbstständige in Werder herumplagen müssen.
Viele Gesprächspartner machten letztendlich mit ihrer Unterschrift deutlich, dass sie sich mit den Forderungen der Linken nach einem Schutzschirm für die Menschen identifizieren können. Denn diese Forderungen zielen z.B. auf eine Erhöhung des ALG II-Regelsatzes, auf ein Verbot von Massenentlassungen aufgrund der Finanzmarktkrise, für die Schaffung von mindestens 1 Million Arbeitsplätzen durch öffentliche Beschäftigungsprogramme und sozial-ökologische Zukunftsinvestitionen, für Arbeitszeitverkürzung statt Arbeitsplatzabbau.
Einige BürgerInnen erklärten, dass sie über nachfolgende Aktionen informiert werden wollen. Viele wollen auch darüber nachdenken, vielleicht das nächste Mal bei Aktionen wie dieser mitzumachen. Wir zogen das Resümee, dass hier ein Vulkan brodelt. Aber auch, dass BürgerInnen direkt angesprochen werden wollen, um bei Aktionen aktiv zu werden.
Sollte sich jemand für eine unsere Schutzschirm-Aktionen hier in Werder interessieren, dann bitte eine E-Mail an Kvehlow@aol.com.
Unsere nächste Aktion findet am 30. April um 9.00 Uhr vor der MAIA, Am Gutshof 1-6 in Werder (H.) statt.
Renate Vehlow
Ortsvorsitzende DIE LINKE. Werder (H.)
Die Linke Werder (Havel) war in Berlin dabei
Die LINKE protestierte am Samstag, den 28. März in Berlin mit über 30.000 Gleichgesinnten wegen der anschwellenden Wirtschaftskrise. Auch in Frankfurt a. M. wurde demonriert. Man wollte dagegen angehen, dass die Krisenlasten nur von Beschäftigten, Rentnern und Arbeitslosen getragen werden.
DIE LINKE kämpft für mindestens eine Millionen öffentliche Jobs gegen die Krise und für einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn von 8,71 Euro wie in Frankreich. Massenentlassungen in profitablen Unternehmen müssen verboten werden. Wenn ein Unternehmen Staatshilfe bekommt, darf es weder Löhne senken noch Leute entlassen. Das Arbeitslosengeld I muss sofort verlängert werden, und die Hartz-IV-Sätze müssen in einem ersten Schritt auf 435 Euro steigen. Die Aktionen finden unmittelbar nach der bundesweiten Demonstration aus Anlass der Krise statt.
Auch wenn viele Menschen sagen: „Protest nutzt nichts. Die da oben tun doch immer, was sie wollen." DIE LINKE hält es mit Bertolt Brecht: Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft , hat schon verloren.
DIE LINKE aus Werder fordert eine neue, größere Turnhalle für Glindow.
Wir sind gegen halbherzige, kurzfristige Lösungen, wir sind für langfristig wirkende Entscheidungen.
Glindow benötigt eine neue, größere Turnhalle, denn die gegenwärtige vorhandene erfüllt in keiner Weise die Anforderungen – auch nicht nach einer Sanierung. Die Anforderungen im Rahmenprogramm für den Sportunterricht an Grundschulen zeigt, dass auch mit der Sanierung der Turnhalle, so wie gegenwärtig geplant, die Qualität und der Umfang der sportlichen Übungen in keiner Weise gewährleistet werden kann.
Einige Ballspiele, Springe- und Laufübungen etc. können gegenwärtig nicht durchgeführt werden auch mit der Sanierung nicht, da der Platz nicht ausreichend ist. Für fast 250 Grundschulkinder in Glindow ist mit der vorhandenen Hallenfläche mit nur 54 % eines Normhallenteils - erforderlich wäre ca. 1 Hallenteil im vgl. derzeitiger Schülerentwicklung - der Grundschulsportunterricht nicht ausreichend abgedeckt.
Wir werfen die Frage auf, warum sollen die Glindower Schüler einen schlechteren Sportunterricht erhalten als die Kinder in den anderen Stadtteilen. Wir fordern gleiche Bedingungen für alle Kinder. Soll der gegenwärtige Schulstandort in Glindow erhalten bleiben, dann muss das Umfeld an Attraktivität gewinnen.
Wir möchten auch betonen, dass neben einem Schwimmhallenbau in Werder auch Platz für andere sportliche Einrichtungen in den einzelnen Ortsteilen geschaffen werden müssen.
Wir fordern die Stadtverwaltung auf, zu prüfen, inwieweit z.B. finanzielle Mittel aus dem Konjunkturprogramm dafür genutzt werden können.
Als Glindower Ortsbeiratsmitglied und Stadtverordnete in Werder werde ich mich mit Nachdruck für einen Neubau einsetzen, eine Sanierung bedeutet Verschwendung von Haushaltsmittel und ist damit nicht zu verantworten.
Renate Vehlow
Ortsbeiratsmitlglied Glindow
Stadtverordnete der SVVWerder (H.)
Das Jahr hat begonnen und das Thema „Saisonarbeitereinsatz“ wird wieder aktuell für die Obst- und Gemüsebauern. Die nächste Ernte kommt bestimmt. Nachdem die Zeitungen im vergangenen Jahr darüber berichtete, dass nicht mehr genügend Erntehelfer zur Verfügung stehen und das Obst verfaule, griff der Landtagsabgeordnete, Dr. Andreas Bernig, dieses Problem auf und stellte im September an die Landesregierung eine kleine Anfrage. Die Anfrage hatte zum Inhalt, die bürokratischen Hürden und komplizierten Regelungen für den Einsatz von Saisonarbeitern zu vereinfachen und Entscheidungen für einen vor allem längerfristigen Einsatz zu treffen. Daraufhin erklärte der Minister Dr. Woidke, dass die Landesregierung nach Alternativen suchen muss, da die Bundesregierung am 15. Juli 2008 per Kabinettsbeschluss sich für das Festhalten an der bisherigen Verfahrensweise bis zum 30. April 2011 entschieden hat. Das Bemühen der Landesregierung liegt unter anderem darin, die Arbeitsfristverlängerung von 4 Monaten auf 9 Monate zu verlängern. Des Weiteren gibt es im Land einen Arbeitskreis der umsetzbare Lösungen zugunsten der Unternehmen finden soll, die im September 2008 zur Diskussion gestellt werden sollten.
Nun hat die LINKE im Januar 2009 in der Landtagssitzung in einer mündlichen Anfrage nachgefragt, welche Ergebnisse jetzt hierzu konkret vorliegen.
Aus der Antwort geht hervor, dass sich das Agrar- und Wirtschaftsministerium Brandenburg in den Ausschusssitzungen des Bundesrates zur Änderung der Beschäftigungsordnung für eine Verlängerung von 4 auf neun Monate eingesetzt haben. Leider kam es nur zu einem Kompromiss, den sich die Ministerien des Landes Brandenburg angeschlossen haben. Aus der jetzt gültigen Rechtslage der Verordnung können Saisonarbeitskräfte für sechs Monate einen Vertrag schließen. Ein ganz kleiner Schritt nach vorn, aber nicht zufriedenstellend.
In einem Gespräch im Januar mit einigen Obst- und Gemüsebauern der Region Werder (H.) im Bürgerbüro des Landtagsageordneten, wurden weitere Probleme, die die Unternehmen bewegen, thematisiert. Die benannten Probleme werden die Grundlage für eine weitere Anfrage an den Landtag bilden. DIE LINKE wird darüber berichten.
Renate Vehlow
Beschluss des Parteivorstandes vom 18. Oktober 2008

Am Montag, den 17. November führte Die Linke Werder dazu eine Mitgliederversammlung durch
Referent: Leiter der Polizeiwache in Werder (H.), Polizeihauptkommissar Bernd Fiedler
hier der Bericht der Potsdamer Neuesten Nachrichten. 19.11.08:
Nicht nur nachts auf Beutezug
Polizeichef warnt vor Einbrüchen in der Dämmerung / Werder insgesamt sicherer als andere Gemeinden
Werder (Havel) - Jetzt, da die Tage wieder kürzer sind, haben Einbrecher Hochkonjunktur. Viele würden mittlerweile in der Dämmerung zuschlagen: Wenn die Bürger zwischen 17 und 20 Uhr nochmal kurz das Haus zum Einkaufen verlassen und dabei vielleicht das Fenster angekippt oder die Terrasse ungesichert lassen. Bernd Fiedler, Leiter der Polizeiwache Werder, mahnt zur Achtsamkeit: „Man sollte sich mit den Nachbarn verständigen und aufeinander aufpassen.“
Der Polizeichef war am Montagabend einer Einladung der Werderaner Linken gefolgt: auf der Ortsverbandssitzung ging es um das Thema Ordnung und Sicherheit. Anhand einer vorläufigen Statistik für dieses Jahr zog Fiedler eine positive Bilanz: Die Bürger in Werder und der Gemeinde Schwielowsee wohnen sehr sicher. Bis September dieses Jahres seien insgesamt 1 863 Straftaten begangen worden, 20 weniger als im Vergleichzeitraum 2007. Im Vergleich zu anderen Städten falle die Zahl sehr niedrig aus. Auch gebe es hier weniger Hauseinbrüche als zum Beispiel in Seeburg oder Kleinmachnow. Außerdem könne die Polizei immer öfter auf die Unterstützung der Bürger setzen. „Mehr Leute sind bereit, sich als Zeuge zu melden oder Anzeige zu erstatten“, so Fiedler.
Die sogenannten Eigentumsdelikte würden über ein Drittel der Straftaten ausmachen, vorneweg die Diebstähle aus Autos, kurz dahinter die Fahrraddiebstähle. Ein Viertel falle in den Bereich der sonstigen Straftaten, von Farbschmierereien bis hin zum Vandalismus. Immerhin 14 Prozent seien Rohheitsdelikte: Raub, Körperverletzung, Nötigung und das so genannte Stalking, wenn ein Täter also seinem Opfer nachstellt. Die meisten Gewalttaten gebe es im öffentlichen Raum und während des Blütenfestes. Dennoch sprach Fiedler von einem friedlichen Fest: Das Sicherheitskonzept der Stadt und das strategische Vorgehen der Polizei würden die Gewalt in jenen Tagen auf erträglichem Niveau halten.
Bei der Prävention lege die Polizei ein großes Augenmerk auf die Gruppe der Heranwachsenden zwischen 18 und 25, denn sie würden einen hohen Anteil der Tatverdächtigen bilden. Zehn Intensivtäter in dieser Altersgruppe werden von einem speziellen Sachbearbeiter in Zusammenarbeit mit Kommunen und Staatsanwaltschaft betreut. „Manchmal reicht es schon, einen Ausbildungsplatz für sie zu finden“, so Fiedler. Im Zusammenhang damit wurde auf der Sitzung gezielt nach Rechtsextremen gefragt. „Es ist bekannt, dass hier welche wohnen“, so der Glindower Klaus Vehlow. Das Thema werde von der Polizei ernst genommen, bilde aber keinen Schwerpunkt im Wachenbereich, antwortete der Polizeichef. Weniger als hundert Propagandadelikte habe es 2007 gegeben, vom Hakenkreuz auf der Schulbank bis hin zum Verteilen einschlägiger Flugblätter. Zu zentralen Daten wie dem Hitlergeburtstag sei die Polizei besonders wachsam, gehe schon im Vorfeld auf bekannte Rechtsextreme zu.
Große Sorgen bereiten dem Polizeichef die Unfallbilanzen: 80 Prozent aller Verkehrsunfälle würden sich innerorts ereignen, auf der B1 und der L90 – trotz neuer Fahrbahnen. Ursachen seien zu dichtes Auffahren oder zu hohe Geschwindigkeit. Über 3300 Tempoüberschreitungen seien bis September gemessen worden. Fiedler bemerke eine zunehmende Rücksichtslosigkeit, auch beim Parken: Trotz Halteverbots würden regelmäßig Autos an der schmalsten Stelle der Külzstraße stehen und Unfälle verursachen. Die Kontrollen will Fiedler verstärken, denn nur wenn Verkehrssünder ständig mit Strafe rechnen müssten, würden sie sich bessern. Thomas Lähns
Die Linke hat nicht nur im Landesmaßstab bei den Kommunalwahlen dazu gewonnen, sondern auch in Werder (H.). Über einen Sitz mehr verfügt DIE LINKE in der Stadtverordnetenversammlung und ist mit 5 Abgeordneten jetzt die zweitstärkste Partei im Werderaner Stadtparlament. Für dieses Ergebnis bedanken wir uns sehr herzlich bei allen WählerInnen unserer Stadt Werder und allen Ortsteilen, die uns ihre Stimme gegeben haben und uns damit ihr Vertrauen schenkten. Mit der nun stärkeren Mannschaft in der Fraktion DIE LINKE wollen wir weiterhin die Probleme in der Stadt und den Ortsteilen aufgreifen und Lösungswege/Alternativen anbieten. Als einen wesentlichen Schwerpunkt sehen wir die Verminderung der Kosten auf dem Energiesektor, weiterhin wird von uns kritisch das Finanzkonzept und die Planungen des zukünftigen Werderaner Schwimmbades hinterfragt sowie Einfluss auf eine effektivere Verkehrsführung/Tunnelbau, sowie Ortsgestaltung und eine kinder- und jugendfreundliche, kulturell vielfältige Stadt genommen werden.
Einige Bemerkungen zur Dominanz der CDU in Werder (H.). Die CDU besitzt in der SVV Werder/Havel jetzt keine eigene Mehrheit mehr und in den Ortsbeiräten von Glindow und Töplitz, den größten Ortsteilen, ist sie nicht mehr stärkste Partei. Die CDU hat zwar keine so dramatischen Verluste erlitten wie im Landesdurchschnitt in Brandenburg mit 8,4 % . Aber auch in Werder gingen ihr in der Stadtverordnetenversammlung 1 Sitz und damit 1 % der Wähler verloren Es sind kleine Verschiebungen im Vergleich zu den anderer Wahlen. Sie zeigen aber, dass auch in Werder die Wähler sich zunehmend über die Selbstherrlichkeit und die Haltung ärgern: „Alles Gute hat die CDU vollbracht“. Das Parkhaus am Bahnhof wurde von allen Parteien beschlossen. Der Bahn-Tunnel kommt erst in einigen Jahren (etwa 2014) – die CDU reklamiert beides im Wahlkampf als ihren Erfolg.
Ein Finanzierungskonzept für das Bad in Werder ist nicht beschlossen, daran ändert auch ein heimlicher Besuch der CDU-Fraktion in Emden und zahlreiche Presseinformationen durch den Bürgermeister nichts. Dieser Stil wird unter unserer Mitwirkung in der neuen SVV auf größeren Widerstand stoßen. Die Linke steht für Transparenz und Offenheit. Und so wollen wir es auch in den nächsten Jahren halten. Vorhaben, über deren Folgekosten keine Klarheit besteht – wie das Beispiel der konzeptlosen Sanierung der Bismarckhöhe zeigt – werden mit uns nicht zu machen sein.
Links wirkt – für mehr soziale Gerechtigkeit.
Damit hat die Linke auch in Werder viele Stimmen und ein Mandat dazu gewonnen.
Renate Vehlow i.A. der Fraktion DIE LINKE
SpitzenkandidatInnen stellten sich vor!

Der Ortsverband Werder der Linken führte zum 6. Mal sein Sommerfest in Werder auf dem Plantagenplatz durch.
Dieses Jahr stand das Fest im Zeichen der Vorbereitung der Kommunalwahl im Land Brandenburg am 28. September.
Am Vorabend - noch Regen in Werder angesagt - lachte uns am Tag der Durchführung die Sonne entgegen.
Ein buntes Bild auf dem Plantagenplatz in Werder zeigte sich an diesem sonnigen Augusttag mit den Infoständen der Linken des linken Unternehmerverbandes OWUS, der Hüpfburg, dem Bücherbasar, die vielen Luftballons mit der Friedenstaube und dem Symbol der Linken. Herzlich begrüßten wir als Gesprächspartner auf dem Fest unser 2 SpitzenkandidatInnen für den Kreistag aus dem Wahlkreis 3, Kathrin Menz und Hans Eckert für die Stadtverordnetenversammlung aus Werder (H.). Weitere Gäste nahmen an der Veranstaltung teil, wie der Landtagsabgeordnete Dr. Andreas Bernig, der stellvertretende Landesvorsitzenden der Linken, Steffen Hultsch, der Vorsitzende des Kreisverbandes der Linken in Potsdam-Mittelmark, Klaus-Jürgen Warnick und der stellvertretende Vorsitzende des Bürgerbündnisses KURAGE, Hans-Hartwig Lau sowie viele GenossInnen des Ortsverbandes und einzelne Vertreter aus den Basisorganisation im Umfeld kamen ebenfalls nach Werder. So begrüßten wir GenossInnen aus Damsdorf, Ferch, Groß-Kreutz und Töplitz.
Die Moderation und Vorstellung der Kandidaten nahm Maria Strauß, die Geschäftsführerin der Linken aus dem Land Brandenburg, vor. Sie befragte unsere Spitzenkandidaten nach ihrer derzeitigen Abgeordnetentätigkeit und nach ihren Zielen. Sie führte ein Gespräch mit Hans-Hartwig Lau über die Aktivitäten des Bürgerbündnisses KURAGE und befragte die Kandidatin für die Stadtverordnetenversammlung in Werder (H.), Dr. Gabriele Janke, zur Bildungs- und Ausbildungsproblematik.
Kulturell umrahmt wurde das 6. Sommerfest in bewährter Weise durch die Saxofonisten der Kreismusikschule und der Tanzgruppe aus Werder.
Herzlich bedanken wir uns für die große Unterstützung bei allen Organisatoren und dem guten Gelingen des 6. Sommerfestes der Linken.
rv

In ihrer Ortsverbandsmitgliederversammlung am 07. 07. 2008 wählten die Mitglieder der Partei DIE LINKE ihre KandidatInnen zur Kommunalwahl 2008. Einstimmig beschloss der Ortsverband DIE LINKE. Werder (Havel) das Wahlprogramm, das unter dem Motto: „Original Sozial“ steht.
14 KandidatInnen treten in einer offenen Liste für die Stadtverordnetenversammlung in Werder (Havel) an. Als Spitzenkandidat wurde einstimmig der langjährig in der Stadtverordnetenversammlung wirkende Fraktionsvorsitzende Hans Eckert gewählt. Auf Platz 2 der Liste folgt Helga Wollenschläger und auf Platz 3 Irina Günther. Diese erfahrenen Mitglieder der Fraktion bilden die Spitze der Wahlliste der Linken in Werder (Havel).
Für den Ortsbeirat in Glindow wurde Renate Vehlow auf den Listenplatz 1 gewählt.
In Petzow ist Gunter Schinke als Kandidat nominiert worden und in Phöben Silvia Goodbersen.
Mit den Zielen in ihrem beschlossenen Wahlprogramm soll die Handschrift der LINKEN in der Werderaner Stadtverordnetenversammlung und in den Ortsteilen noch stärker erkennbar werden.
Die LINKE tritt ein für einen Richtungswechsel – im Bund, im ganzen Land, wie auch in unserer Stadt Werder mit seinen Ortsteilen. Soziale Politik ist nötig!
Werder hat die höchsten Heizkosten bei Fernwärme im ganzen Land. Dagegen sind spürbare Maßnahmen notwendig-
Werder braucht bezahlbaren Wohnraum für Bürger mit geringen Einkommen.
Dafür muss die HGW als kommunales Wohnungsunternehmen erhalten bleiben.
DIE LINKE tritt dafür ein, den Wohnungsbestand weiter auszubauen sowie den Bürgern Angebote in verschieden Mietpreissegmenten zu machen.
Werder soll eine kinder- und jugendfreundliche, kulturell vielfältige Stadt sein und Angebote für alle Generationen bereithalten. Dazu müssen Maßnahmen ergriffen werden für eine noch effektivere Schul-, Jugend- und Seniorenpolitik, einschließlich der Erhaltung und Erweiterung von vorhandenen Einrichtungen für diese Ziele.
Die weiteren Schwerpunkte des Kommunalwahlprogramms der Partei DIE LINKE beziehen sich auf die Gebiete Weiterentwicklung der Werderaner Wirtschaft, die Entwicklung des Tourismus, die effektive Ausgestaltung der Infrastruktur und die Probleme der Umwelt.
Die LINKE setzt sich ein für eine starke kommunale Selbstverwaltung - die auch die aktive Beteiligung der Bürger einschließt - und die durch eine ausreichende Finanzierung sowie durch die spürbare öffentliche Sicherheit zum Wohlbefinden der BürgerInnen und Gäste untersetzt sind.
Programm DIE LINKE für die Kommunalwahl 208 in Werder (Havel)
Ortsverband Werder (Havel)
(bitte Titel anklicken)
Bundestagsabgeordnete und Landtagsabgeordneter der Fraktion „DIE LINKE“ im Dialog vor Ort in Werder
Im Rahmen der Sommertour der Landesgruppe Brandenburg der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag besuchten die Mitglieder Dr. Kirsten Tackmann und Wolfgang Neskovic, der Landtagsabgeordnete Dr. Andreas Bernig sowie die Ortsvorsitzende der Linken in Werder Renate Vehlow am Montag die Region Werder. Sie führten mit SchülerInnen des Oberstufenzentrums und des Gymnasiums über viele Fragen der gesellschaftlichen und parteipolitischen Entwicklung sehr intensive Gespräche, schauten an der Baustelle der Tee- und Wärmestube in der Brandenburger–Str. 4 vorbei, stellten sich im Werderpark den Fragen der BürgerInnen und sprachen im „Alten Rathaus“ mit dem Bürgermeister Werner Große und der Gleichstellungsbeauftragten, Gudrun Zander über die kommunalpolitische Arbeit und Entwicklung Werders. Den Abschluss bildeten Bürgerforen in Wildpark-West und in Teltow, die großen Zuspruch fanden. Mit sehr vielen Fragen, quer Beet, wurde Kirsten Tackmann durch die GynmnasiastInnen in den anderthalb Stunden konfrontiert. Sie waren auf ihre Arbeit im Bundestag gerichtet, es wurden Fragen bezogen auf die Rolle der Linken in der heutigen Gesellschaft und wie das Konzept der Linken – das gegenwärtig im Diskurs steht - für eine sozialere, gerechtere Gesellschaft aussehen soll bis hin zur EU-Problematik aufgeworfen. Sie bot den SchülerInnen an, sie doch einmal im Bundestag zu besuchen und sie bei ihrer Tätigkeit als Abgeordnete zu beobachten. Das Angebot stieß sofort auf Zustimmung. Im Oberstufenzentrum diskutierten Wolfgang Neskovic und Andreas Bernig mit Schülern der 12. Klasse über die Möglichkeiten der Einflussnahme auf die Politik durch die Bürger, zur Onlinedurchsuchung sowie zum Rechts- und Linksextremismus. Deutlich wurde eine gewisse Resignation, dass man nichts tun könne, da die da „oben“ sowieso machen was sie wollen. Im Ergebnis des Gespräches erklärte dann aber die Mehrheit der Schüler, dass sie zur Wahl gehen würden. Eine spannende Diskussion wurde zur Rolle der Ausländer in Deutschland geführt und dabei versucht, weit verbreitete Klischeevorstellungen auszuräumen. So war den Schülern zum Beispiel nicht bekannt, dass der Ausländeranteil in Brandenburg bei 2,6 % liegt. Einen kurzen Einblick über die Situation und in die Arbeit mit den sozial Schwächsten unserer Gesellschaft, erhielten die Abgeordneten bei ihrem Besuch in dem neuen Domizil der Tee- und Wärmestube in der Brandenburger-Straße. Die Leiterin Martina Müller benannte ihr größtes Problem, das die Personaldecke für die immer mehr in Anspruch genommene Einrichtung nicht ausreicht. Hier bat sie um Hilfe und Unterstützung. Am Infostand im Werderpark suchten die Abgeordneten das bürgernahe Gespräch. Eine Seniorin sprach auch sogleich die Abgeordneten Wolfgang Neskovics und Dr. Andreas Bernig an und brachte aus ihrer Sicht die Sorgen über die Qualität des betreuten Wohnens im Areal Strengfeld vor. Da diese Fragen an Ort und Stelle nicht geklärt werden konnten, lud Dr. Bernig sie zu seiner Bürgersprechstunde ein, dieses nahm sie erfreut an. Voller Eindrücke fuhren wir zu dem geplanten Gespräch mit dem Bürgermeister der Stadt und der Gleichstellungsbeauftragten auf die an diesem Abend im Sonnenlicht liegende schöne Insel in Werder. Werner Große und Gudrun Zander gaben einen kurzen Überblick über die erfolgreiche Entwicklung der Region Werder. Auf die Frage von Wolfgang Neskovic: „Worin dieser Erfolg begründet liegt?, antwortete der Bürgermeister: „daß sie von Anfang an - und das seit 1990 - auf der Grundlage eines Konzeptes die Entwicklung in Werder vorangetrieben haben.“ Weitere Themen kamen zur Sprache: z.B. wie dieTendenz des Wirkens rechtsextremistischer Kräfte in Werder aussieht?. Die Antwort: „In dieser Richtung wird gemeinsam mit den Verbündeten alles unternommen, um diesen Kräften in Werder keine Möglichkeit eines wirksamen Auftrittes zu geben. Das wurde erfolgreich am 03.11.2007 auf dem Plantagenplatz demonstriert. Eingehend wurden weitere kommunalpolitische Fragen besprochen. Themen, die das Fachgebiet der agrar- und frauenpolitischen Sprecherin, Kirsten Tackmann, betrafen, standen im Mittelpunkt des am Abend durchgeführten Forums mit den BürgerInnen aus Wildpark-West. Eine sehr aktuelle Frage ging in die Richtung, wo liegen die Ursachen für die fatale Situation der Milchbauern? Zusammenhänge und Lösungsmöglichkeiten sowie viele andere Fragen wurden in den 2 Stunden debattiert. Das Resümee am Abend war für alle Beteiligten: Es waren sehr intensive Stunden, ein gegenseitiges Zuhören und Lernen. Wir erhielten vor Ort vielerlei Eindruck darüber, was die Jugendlichen und Senioren bewegt – sehr wertvoll für eine noch wirksamere Arbeit auf Bundes-, Landes- sowie Kommunalebene. Der Blick ging in die Richtung, was in Zukunft von den Politikern auf allen Ebenen stärker beachtet werden muß und wo unbedingt Veränderungen erforderlich sind. Renate Vehlow Vors. DIE LINKE. OV Werder (H.)

Am Montag, den 16. Juni 2008 führen wir um 19.00 Uhr im Hotel "Zur Insel" unsere
Juni- Mitgliederversammlung durch.
Themen:
1. Auswertung Bundesparteitag in Cottbus
2. Vorbereitung Kommunalwahlen
Wahlprogramm
Aufstellung KandidatInnen SVV Werder und Ortsteile
Mit einer Kranzniederlegung am Ehrenmal des sowjetischen Ehrenfriedhofes und der Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus auf dem Neuen Friedhof an der Kemnitzer Straße ehrten Mitglieder und Sympathisanten des Ortsverbandes der Linken Werder (H.) anlässlich des 8. Mai den 63. Jahrestag der „Befreiung vom menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft“ (Richard von Weizsäcker). An der Ehrung nahm der Landtagsabgeordnete der Fraktion DIE LINKE. im Landtag Brandenburg, Dr. Andreas Bernig, teil.
Genosse Lothar Vatter hob in seiner Gedenkrede insbesondere hervor, dass der Tag der Befreiung für die Generation, die diese Zeit miterlebt habe, Erinnerung und Verpflichtung zugleich sei. Die Aufgabe aller friedliebenden Menschen besteht heute darin, Alles dafür zu tun, dass nie wieder von deutschem Boden ein Krieg ausgeht.
Karl Marx – wie Phoenix aus der Asche
Am 5. Mai ehrten einige GenossInnen des Ortsverbandes der Linken aus Werder aus Anlass des 190. Geburtstages den größten deutschen Philosophen und legten in Werder vor seinem Denkmal in der Kemnitzer Straße Blumen nieder.
In der Zeitung „Neues Deutschland“ ist dem Philosophen aus Trier eine große Seite gewidmet. Es wird die Aktualität der Marxschen Theorie dargestellt - das Für und Wider.
Einige Auszüge aus dem Artikel möchten wir zur Diskussion veröffentlichen:
Frage:
Ist Karl Marx rund 20 Jahre nach dem Ende des Staatssozialismus wieder da – oder war er gar nicht abwesend?
Antwort:
…In Wirklichkeit war er nie abwesend. Man hat ihn verdrängt.
Frage:
Wo liegen die Hauptgründe für das wiedererwachte Interesse am Marxschen Denken?
Antwort:
…Zum ersten Mal funktioniert das Kapital so, wie Marx es in seinem berühmten Werk „Das Kapital“ beschrieb und wie man es auch im „Kommunistischen Manifest“ und in den Marxschen Frühschriften nachlesen kann.
Frage:
Taugt das von Marx im 19. Jahrhundert erarbeitete Klassenkonzept noch zur Analyse der heutigen Gesellschaft?
Antwort:
In der Frage des Schichtbegriffs und des Klassenbegriffs gibt es schon seit der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg Differenzierungen, ob man Klasse sagt oder Schicht. Heute zeichnet sich etwas ab, was durchaus auf die Wiederherstellung einer Schicht- und einer Klassenorganisation hinausläuft.
Renate Vehlow
Ortsvorsitzende DIE LINKE. Werder (H.)
Und wieder blühten Anfang Mai in Werder die Bäume
Am Sonnabend, den 03. Mai; fand in Werder das 12 „Alternative Baumblütenfest“ der Linken auf dem Obsthof Hans Eckert - mit viel Sonnenschein, großer Blütenpracht und guter Laune statt. Organisiert von der BO Damsdorf und dem Ortsverband der Linken aus Werder - wurde das Fest sehr gut besucht. Das 12. Alternative Blütenfest eröffneteN die Ortsvorsitzende der Linken aus Werder (H.),Renate Vehlow, und die Kirschkönigin 2007/2008 aus Glindow, Kerstin Meller. Es war wieder ein Anlass, sich mit GenossInnen, Freunden und auch bis dahin unbekannten Gästen zu treffen, um Erinnerungen aufzufrischen, bei musikalischen, tänzerischen und kulinarischen Leckerbissen und bei einem oder mehreren Gläsern Obstwein zu verweilen. Für den musikalischen Teil sorgten u.a. Nachwuchskünstler der Kreismusikschule Potsdam-Mittelmark "Engelbert Humperdinck" und die Tanzgruppe „Swoony“ aus Werder (Havel)
Herzlich wurden auf dem Fest die Landtagsabgeordneten Anita Tack und Dr. Andreas Bernig sowie der Geschäftsstellenleiter der Fraktion die Linke im Landtag Brandenburg, Rolf Kutzmutz, begrüßt. Weitere Gäste – wie der Ortsbürgermeister aus Glindow, Sigmar Wilhelm, der Vorstandsvorsitzender des Werderaner Bündnisses KURAGE, Uwe Dinius, die ehemalige Bürgermeisterin der Stadt Potsdam, Brunhilde Hanke, der OWUS-Landesvorsitzende des linken Unternehmerverbandes Berlin-Brandenburg, Dr. Rolf Sukowski, und GenossInnen aus Geltow, Teltow, Kleinmachnow sowie viele OWUS-Mitglieder aus Berlin und Potsdam weilten unter uns und genossen den Eckerschen Obstwein und das märchenhafte Umfeld.
Es blieb viel Zeit für Gespräche und Austausch von Erwartungen, Hoffnungen und Zielen im bevorstehenden Kommunalwahlkampf 2008. Unsere Spitzenkandidaten für den Kreistag aus den Wahlkreisen 3 und 4, Katrin Menz und Bernd Lachmann, stellten sich im Rahmen dieser Veranstaltung dem Publikum vor und erläuterten ihre Ziele, die sie bei ihrer Wahl mit Nachdruck realisieren möchten.

Hans Eckert forderte unser Schätzungstalent mit der Quizfrage: Die Anzahl der in einem Glas befindlichen Kürbiskerne zu bestimmen. Den 1. Preis holte sich ein Berliner, Peter Schindhelm, den 2. Platz errang Dr. Lutz Janke aus Werder (H.). Er hatte an diesem Tage auch Geburtstag und wurde das zweite Mal geehrt. Den 3. Preis nahm ein Teltower in Empfang. Durch das Programm führte in bewährter Weise unser Reinhard Frank. Beschwingt und gut gelaunt traten wir alle die Heimreise an. Es war wieder ein rundum gelungenes „Alternatives Blütenfest“ auf dem Obsthof unseres Fraktionsvorsitzenden Hans Eckert.
Renate Vehlow
Ortsvorsitzende DIE LINKE. Werder (H.)

Stimmung und Wetter gut - auch in diesem Jahr wieder!

DIE LINKE benennt für den Wahlkreis 3 die KandidatInnen für den Kreistag
Am Montag, den 21.04.08, legte DIE LINKE für den Wahlkreis 3 die Rang- und Reihenfolge ihrer Kandidaten zur Kreistagwahl für die am Sonnabend in Teltow stattfindende Vertreter/innen-Versammlung der Partei DIE LINKE in Potsdam-Mittelmark fest.
Als Spitzenkandidatin führt Kathrin Menz aus Seddiner See, Kreistagsabgeordnete und Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Kreistag die Wahlliste der Linken im Wahlkreis 3 an. Auf Platz 2 folgt auf der Liste der Kreistagsabgeordnete sowie Mitglied der Fraktion DIE LINKE in der Stadtverordnetenversammlung Werder (Havel), Peter Hinze. Das Mitglied des Landtages Brandenburg, Dr. Andreas Bernig, wurde von den Mitgliedern des Ortsverbandes auf Listenplatz 3 gesetzt. Es wurden weitere 6 Kandidaten benannt, darunter 4 weibliche Bewerberinnen. Somit sind für Werder, Schwielowsee und Seddiner See insgesamt 9 Kandidaten benannt worden.
Sehr intensiv und kreativ erfolgte die Diskussion zu den einzelnen Schwerpunkten des Wahlprogrammes. Nach dem Zusammenschluss der Linkspartei.PDS mit der Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit im Jahre 2007 hat die daraus hervorgegangene Linke eine große Kompetenz in den Augen vieler Menschen, vor allem hinsichtlich der sozialen Gerechtigkeit erreicht. Sie zwingt die anderen Parteien im Land, soziale Themen ernster zu nehmen und aufzugreifen. Die Handschrift der Linken soll auch in der Region stärker erkennbar werden. So tritt die Linke für eine soziale, wirtschaftsstärkende, energie- und umwelt-, sowie für eine kinder-, jugend- und seniorenfreundliche Region ein. Das sind nur einige Schwerpunkte, die sich die Werderaner Linke in ihr kommunalpolitisches Programm geschrieben hat. Insbesondere geht es hier um Fragen zum Erhalt und Ausbau von Freizeiteinrichtungen für Kinder und Jugendliche in allen Ortsteilen. Es geht um den weiteren Ausbau vernünftiger Rad- und Fußwege. Um ein umfassendes Energiekonzept und den Erhalt und den Ausbau der Obst- und Gemüseflächen als landschaftsprägende Wirtschaftsform. Dazu gehört auch ein neues Konzept für das Baumblütenfest. Es darf nicht einer stadtfremden Agentur aus Berlin überlassen bleiben. In der Stadt muss mehr Geld und Umsatz bleiben, nicht nur Müll und Lärm. Die Obstbauern, alle Gewerbetreibenden und engagierten Vereine müssen in die Planung einbezogen werden.
Das waren nur einige Schwerpunkte, die in der Diskussion zum Wahlprogramm eine Rolle spielten. In den nächsten Wochen werden weitere Präzisierungen vorgenommen, um den Wählern rechtzeitig ein kommunalpolitisch konkretes Angebot zu unterbreiten.

Am Montag, den 21.04.08 diskutieren die Mitglieder und SympathisantInnen des Ortsverbandes Werder (Havel) der Partei DIE LINKE. den Entwurf ihres Wahlprogrammes für die Kommunalwahlen am 28. September 2008.
Ehrlich, offen, streitbar und sozial engagiert für die Belange der Einwohnerinnen und Einwohner wird sich die LINKE auch künftig aktiv und konstruktiv in die Politik der Stadt einmischen - mit Herz und Verstand.
Als demokratische Partei des Friedens und der sozialen Gerechtigkeit wird Die LINKE in Werder weiterhin als zuverlässige Kraft für die Entwicklung des Gemeinwesens wirken, Verantwortung übernehmen und für kommunale Selbstbestimmung streiten.
Über diese grundsätzliche Ziele hinaus sollen in der Beratung konkrete Maßnahmen beraten und diskutiert werden unter Berücksichtigung dessen, dass lebendige Demokratie von Bürgerinnen und Bürgern selbst gestaltet werden muss, damit sich die Lebensverhältnisse und Umfeldbedingungen weiter verbessern. Die LINKE ist dabei!
Die Veranstaltung, zu der auch interessierte Mitbürger herzlich eingeladen sind, beginnt um 19.00 Uhr im Werderaner „Hotel zur Insel“.
Auftaktgespräch der LINKEN beim Ortsbeirat in Petzow
Nach zweieinhalb Jahren Tätigkeit als Abgeordneter im Landtag Brandenburg tourt Dr. Andreas Bernig - begleitet von der Vorsitzenden. der Linken in Werder, Renate Vehlow, in der Region, um Gespräche mit den Ortsvorsitzenden und den Mitgliedern der Ortsbeiräte zu führen. Den Auftakt bildete das sehr anregende Gespräch mit den Ortsbeiratsvertretern aus Petzow. Der Ortsbürgermeister, Bernd Hanike, und das Mitglied des Ortsbeirates in Petzow, Gunter Schinke, Vertreter der Linken, brachten dann im Gespräch sofort vielfältige Probleme, die sie gegenwärtig sehr bewegen, zur Sprache.
So kam das Gespräch, auf das intensiv in der Öffentlichkeit diskutierte und umstrittende Thema „Wasserflugzeug“ mit der Fragestellung: „Ist das Flugzeug für den sogenannten sanften Tourismus am Schwielowsee verträglich?“ Viele Fragen zur weiteren Entwicklung des Ressorts Schwielowsee mit dem Schlossareal wurden aufgeworfen: „ Wie soll es dort in Perspektive weitergehen, da sich im Moment wenig bewegt und ein Informationsdefizit für die Öffentlichkeit besteht?“ Nicht zuletzt kamen die Probleme, mit denen sich das Inselparadies gegenwärtig beschäftigt, zur Sprache. Zum Wasserflugzeug gab es einhellig die Meinung, hier einen Kompromiss zu finden. Da die Region sich im wesentlichen dem Torismus verschrieben hat, sollte das Wasserflugzeug als eine Attraktion im Angebot für die Touristen bestehen. Doch muss hier eine verträgliche Lösung für den Zeitpunkt des Fliegens gefunden werden. Wir wollen Touristen für das Gebiet neugierig machen und dazu gehören auch entsprechende touristische Highlights. Ein wenig ratlos wirkten die Gesprächspartner bei der Frage: „Wann beginnt der Schlossneubau?“, denn zur Zeit bewegt sich dort nichts und die BürgerInnen möchten sehr gern wissen, wann das Schloss sarniert wird - zumal darüber informiert wurde, das der Baubeginn schön längst erfolgen sollte?
Nach machbaren Lösungsansätzen wurde im Gespräch für das Inselparadies gesucht, denn die Gebäude des Kinder- und Erholungszentrum müssen unbedingt modernisiert werden, um den jetzigen Ansprüchen der Kinder- und Jugendlichen gerecht zu werden. Gunter Schinke berichtete, dass sie in jeder Hinsicht gewillt sind, das Paradies zum Ferienparadies zu entwickeln und weiterhin preiswerte Ferienangebote für Kinder – und Jugendlichen anzubieten. Es geht um die Verbesserung der Grundsubstanz des Ferienidylls. Doch fehlen hierzu die entsprechenden finanziellen Mittel.
Auch die Verbesserung der Parkplatzsituation bildet ein Schwerpunkt der Ortsbeiratsarbeit, um den Touristen mehr Möglichkeiten zum Parken in Petzow anzubieten.
Ein Sack voller Arbeit und auch Anregungen nahmen die beiden Vertreter der Linken mit, um Hilfe und Unterstützung für die Lösung der genannten Probleme zu organisieren.
Renate Vehlow
Ortsvors. DIE LINKE. Werder (H.)
Als Teilnehmerin an der gestrigen Bürgerversammlung zur Diskussion über eine bessere Verträglichkeit des Baumblütenfestes für die Inselstadt auf der viele BürgerInnen nicht nur aus Werder Verbesserungsvorschläge einbrachten wie der traditionelle Charakter des Blütenfestes besser zum Tragen kommt, möchte ich kurz meine Meinung äußern. Die Initiative 2008 hatte zu dieser Aussprache den Bürgermeister, die Stadtverordneten und die Beigeordneten eingeladen. Viele BürgerInnen waren gekommen, um mit den Eingeladenen zu reden, aber die Vertreter der Stadt fehlten. So sollte der vom Volk gewählte Bürgermeister der Stadt Werder nicht seine Rolle als Interessenvertreter der BürgerInnen wahrnehmen. Unmittelbar vor der Versammlung suchte ich das Gespräch mit einigen Betroffenen, die sehr übersichtlich ihre Anfragen an den Bürgermeister der Stadt bezüglich ihrer Sorgen - an mehreren Tafeln dokumentiert hatten. Es reicht meiner Meinung nach auch nicht aus, nur per Brief die Bürgerprobleme zu beantworten, denn in den vielen Diskussionsbeiträgen wurde die Unzufriedenheit über den Inhalt der Beantwortung ihrer Anfragen laut zum Ausdruck gebracht. Hier wäre ein sachliches Gespräch effektiver gewesen, um notwendige Lösungsvorschläge anzubieten. Einige Anfragen und Probleme der Betroffenen wurden generell von der Stadtverwaltung negiert. Erst jetzt, nach einem Jahr, erhielt z. B. ein Bürger eine entsprechende Antwort auf seinen eingereichten Sorgenbrief. Von der Bürgerinitiative 2008 kamen sehr interessante Vorschläge, wie der traditionelle Charakter des Blütenfestes und vor allem auch auf dem Markt der Inselstadt besser Rechnung getragen werden kann. Jetzt sollten sich die Vereine, die Vertreter der Stadt und die Stadtverordneten gemeinsam an einen Tisch setzen und die Verbesserungsvorschläge prüfen, um noch in Vorbereitung des diesjährigen Festes alles Mögliche einzuleiten, damit das Fest für alle Bürger ein Erlebnis wird.
Renate Vehlow, Ortsvorsitzende DIE LINKE. Werder (Havel)
Vorstellung des biografischen Handbuches „Die Generale und Admirale der NVA“
Auf Einladung der Werderaner Linken kamen Ende März viele Interessenten zur Vorstellung des biografischen Handbuches „Die Generale und Admirale der NVA“ durch den Militärhistoriker Oberstleutnant a.D. (NVA) Dr. Klaus Froh aus Werder (Havel). Der Abend wurde in bewährter Weise durch Generalmajor a.D. (NVA) Hans-Georg Löffler moderiert. Während die Karriere-Biographien der deutschen Generale und Admirale vor und nach 1945 in biographischen Sammelwerken vorliegen, fehlte bisher ein entsprechendes, auf Vollständigkeit zielendes Nachschlagewerk für die DDR. Das vorliegende Werk der Autoren Klaus Froh und Rüdiger Wenzke wurde erst nach der Vereinigung möglich und basiert - außer auf Befragung der Verzeichneten bzw. von Personen aus deren Umfeld - primär auf Archivrecherchen. Enthalten sind 377 Kurzbiographien der Militärelite der DDR, d.h. aller zwischen dem 01. 10. 1952 (offizielle Einführung militärischer Dienstgrade in der DDR) und dem 02. 10. 1989 (letzte Ernennungen) amtierenden Generale bzw. Admirale. Die Veranstaltung gestaltete sich zu einem äußerst interessanten Forum für diese sehr komplizierte und umstrittende Materie, in denen die Geschichte und die Gegenwart kritisch betrachtet wurde. In der Diskussion spielten folgende Fragen eine Rolle: „Wie konnte eine gut ausgebildete Armee unter solch demütigenden Bedingungen und ohne langfristige Perspektive für die Berufssoldaten sang - und klanglos aufgelöst werden? „Wie konnten Soldaten, die überzeugt waren von ihrem Auftrag zur Verteidigung des sozialistischen Staates - übernommen von der Bundeswehr - dieser Armee dienen?“ Ein Teilnehmer des Forums äußerte dazu in seiner persönlichen Meinung, dass er es niemals hätte mit seinem Gewissen vereinbaren können, in der Bundeswehr zu dienen. Eine einhellige Meinung der TeilnehmerInnen bestand darin, Themen zur Geschichte der Nationalen Volksarmee der DDR im Rahmen eines Forums weiterzuführen, da noch sehr großer Diskussionsbedarf besteht. DIE LINKE. Werder (Havel) wird 2009 das 5. Militärhistoische Forum organisieren mit dem Ziel, sich mit der Militärgeschichte weiter zu beschäftigen. Dieses hilft dem Anspruch der Linken, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen und dieses Thema weiter aufzuarbeiten. Das Thema für das 5. Forum wurde am Abend bereits benannt. Renate Vehlow, Ortsvorsitzende DIE LINKE. Werder (Havel)
Kleine Märchenstunde in der Kita Regenbogen in Glindow
Als der Landtagsabgeordnete der Linken, Dr. Andreas Bernig, um 10.00 Uhr am Freitag in der Kita Regenbogen in Glindow eintraf, wurde er schon mit großen Kinderaugen und voller Erwartung von 35 Kindergartenkindern der Einrichtung begrüßt. Auf die erste Frage hin: „Lesen Euch Mutti und Vati auch Geschichten vor?“, kam ein großes Ja-Echo aus den Reihen der Kinder. Ein Junge bemerkte ganz wichtig: „Bei mir liest Papa immer vor.“
Das Märchen der Gebrüder Grimm „Hänsel und Gretel“ fand dann auch bei den Kindern an diesem Vormittag großen Zuspruch. Es blieb nicht bei diesem einen Märchen, Dr. Bernig musste im Anschluss noch eine Geschichte, „das Rotkäppchen“, vorlesen. Die Kinder spendeten ihm sehr viel Beifall und Dr. Bernig versprach, wiederzukommen. Im Anschluss übergab Dr. Bernig der Leiterin, Frau Mai, eine kleine Spende und Süßigkeiten.
Der Landtagsabgeordnete nutzte danach die Gelegenheit, sich die Einrichtung
anzuschauen und mit der Leiterin über die Kita-Arbeit zu sprechen. Er konnte sich davon eingehend überzeugen, dass in dieser Kita mit sehr vielen Ideen und Liebe, Betreuungs- und Bildungsarbeit geleistet wird. Viele Verbesserungen in der Kita-Einrichtung sind mit sehr großer Hilfe des Fördervereins „Regenbogen Kita e.V. Glindow“ vorgenommen worden. Die Leiterin hob insbesondere hervor, dass sie ebenfalls große Unterstützung durch die Stadtverwaltung Werder erhält. So bekam die Einrichtung einen neuen, nach ihren Vorstellungen, errichteten Waschraum, der kindsgemäß, bunt und ansprechend gestaltet wurde. Probleme werden schnell und unkompliziert durch die Stadtverwaltung gelöst.
Ein Problem wurde zwar durch die Gastgeberin nicht direkt angesprochen, aber es wurde den Besuchern sehr deutlich. Die gegenwärtige Anzahl der Kita-Betreuerinnen reicht nicht aus. Um noch individueller auf die Kinder erzieherisch, bildungsmäßig und sozialpädagogisch einzuwirken, muss aus Sicht der LINKEN die Anzahl der Kindergärtnerinnen bei der Betreuung der 100 Kindern, die diese Einrichtung gegenwärtig besuchen, erhöht werden.
Renate Vehlow

Am Dienstag, den 23.10.07 empfingen die LINKEN in ihrer monatlichen Ortsverbandssitzung im "Hotel zur Insel“ in Werder den Bürgermeister der Stadt, Werner Große. Als Gäste wurden der Vorsitzende des Ortsvereins der SPD, Wolfgang Lambrecht, der Vorsitzende des Bürgerbündnisses „KURAGE“, Uwe Dinius und weitere Werderaner begrüßt.
Der Diskussionsabend stand unter dem Motto: „Stadt Werder – Visionen und Realitäten“. In dem einführenden Redebeitrag des Landtagsabgeordneten, Dr. Andreas Bernig, wurden den GenossInnen und Gästen die Eckpunkte für das überarbeitete Leitbild „Unsere Heimat“, das unmittelbar im Vorfeld in der Fraktionsklausur der Linken des Landtages behandelt wurde, nahe gebracht. Dr. Bernig berichtete über die Fortschreibung des Leitbildes der Landtagsfraktion "Für ein zukunftsfähiges und
solidarisches Brandenburg der Regionen" und betonte, es gehe darum, die demografische Entwicklung als Herausforderung zu betrachten und für die verschiedenen Regionen Brandenburgs unter Einbeziehung der Bürger maßgeschneiderte Konzepte zu entwickeln. Wegzugsprämien zu
zahlen sei der falscheste Weg.
Andreas Bernig forderte auch auf, sich angesichts der Klimakatastrophe, an der Volksinitiative zum Ausstieg aus der Braunkohleverstromung zu beteiligen.
Danach ergriff der Bürgermeister, Werner Große, das Wort und erläuterte anhand von Fakten und Daten die Entwicklungstendenzen und Probleme der Stadt Werder. Er brachte noch einmal seine Freude über die Einstufung Werders als Mittelzentrum zum Ausdruck und wertete die Politik der Landesregierung „Stärken – Stärken“ als zu einseitig gedacht. Seine Meinung: „Die anderen Regionen können nicht von der Entwicklung abgekoppelt werden.“ Als ein Problem für die zukünftige Entwicklung der Region sah er die demographischen Tendenzen. Sie liegen hier in Werder heute schon über den Vorgaben der Landesplanung. Der Zuzug muss weiter gefördert werden, damit der Wachstumstrend bei Einwohnerzahl und Steuerkraft anhält. Die Bismarckhöhe, das geplante Schwimmbad und das neue Bürgerzentrum „Schützenhaus“ benannte er als wichtige Meilensteine auf diesem Weg. Genügend Bauflächen seien für die nächsten 20 Jahre in der Region vorhanden. Er ging auf das neue Zentrale-Orte-System, die Schulpolitik und den Solidarpakt ein.
In der Versammlung ergriff auch der Fraktionsvorsitzende der LINKEN in der SVV Werder, Hans Eckert, das Wort und wertete die Arbeit der Fraktion dahingehend: „Wir wissen, dass wir keine Beschlüsse kippen können.“ Also müsse man Mitglieder der CDU-Fraktion gewinnen, „ab und zu klappt es“. So sei es nicht zum Spaßbad in den Havelauen gekommen – die PDS hatte früh vor den Betriebskosten gewarnt, am Ende scheiterte das Projekt allerdings an der Vergabepolitik des Landes.
Und als Ergebnis eines Prüfantrags seiner Fraktion zum Thema „nachhaltiges Bauen“ konstatierte Eckert, dass auf dem Dach des Schützenhauses Solarzellen installiert werden und die neue Turnhalle des Gymnasiums eine Erdwärme-Heizung bekommt.
„Unsere Nachfragen finden Berücksichtigung.“ Mit den derzeitigen Überlegungen für ein Schwimmbad sei man einverstanden. Auch Bismarckhöhe und Schützenhaus liegen den Linken am Herzen, aber man begleitet das kritisch. Sehr lebendig gestaltete sich dann die Fragerunde an den Bürgermeister.
Die Fragen bezogen sich vor allem auf die Ordnung und Sauberkeit in der Stadt, verwilderte Grundstücke, Müllecken im Strengfeld, den fehlenden Bürgersteig in den Havelauen. Ein Werderaner fragte, ob sich die Stadt nicht mit ihren Großprojekten übernehme. Der Bürgermeister erläuterte, dass die durchdachten Konzepte die Gewähr für den Erfolg seien. Innerhalb kürzester Zeit war das der 2. Besuch bei den LINKEN. Er betonte am Ende der Veranstaltung, dass er gerne wieder komme und forderte die Ortsvorsitzende auf – „Ladet mich wieder ein.“
Renate Vehlow, Ortsvorsitzende der Linken

Luxemburg-Liebknecht-Ehrung 2008
Wie in den vorangegangenen Jahren kamen auch in diesem Jahr am zweiten Sonntag im Januar Zehntausende Menschen zum Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht in die Gedenkstätte der Sozialisten in Berlin-Friedrichsfelde. Für die Partei DIE LINKE legte Parteivorsitzender Lothar Bisky am Gedenkstein "Die Toten mahnen uns" einen Kranz nieder.